Motorradgutachten

Ein Motorradgutachten erstellen zu lassen, ist sinnvoll, wenn man sein eigenes Motorrad verkaufen möchte oder sich dafür interessiert, ein gebrauchtes Motorrad zu kaufen.

Auch nach einem unverschuldeten Unfall bietet ein neutrales Motorradgutachten eine Möglichkeit, sicherzustellen, dass die Versicherung die Regulierung des Schadens in vollem Umfang übernimmt. Wer unverschuldet in einen Unfall verwickelt wurde, egal ob mit einem Auto oder einem Motorrad, hat ein Recht darauf, ein Gutachten in Auftrag zu geben und die dafür entstehenden Kosten werden von der Versicherung des Unfallgegners übernommen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich nur um einen Bagatellschaden handelt oder das Motorrad komplett zerstört wurde.

Wertermittlung nach einem Unfallschaden

Den realistischen Marktwert eines Motorrades zu ermitteln, ist gar nicht so einfach und sollte deshalb von einem dafür ausgebildeten Gutachter durchgeführt werden. Im Rahmen der gutachterlichen Tätigkeit wird festgelegt, wie hoch die Höhe der Reparatur ist, ob eine eventuelle Wertminderung ausgeglichen werden muss und wie lange die Reparatur aller Voraussicht nach dauern wird. Damit zusammenhängend wird die Höhe der Nutzungsentschädigung und auch der Wert des Motorrads ermittelt.

Das Gutachten enthält folgende Angaben:

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Reparaturkosten

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Wiederbeschaffungswert

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Restwert

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Abzüge für Wertverbesserungen

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Dauer der Reparatur

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Dauer der Wiederbeschaffung

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Vor- oder Altschäden

Das Motorradgutachten bildet eine wichtige Entscheidungshilfe, wenn es darum geht zu beurteilen, ob man eine fiktive Abrechnung wählen und sich den Schaden auszahlen oder ob man die Reparatur durchführen lassen sollte. Oft wählt der Eigentümer des Motorrads die Variante, das Fahrzeug zu verkaufen, ohne vorher reparieren zu lassen und mit dem Verkaufserlös und der Zahlung der fiktiven Reparaturkosten durch die Versicherung ein neues Motorrad anzuschaffen.

Ihnen darf kein finanzieller Nachteil laut § 249 BGB entstehen!

Dieses Recht steht Ihnen zu:

M. Reinert

Freier & unabhängiger Kfz-Sachverständiger, Regionale Gutachter Zentrale

Warum ein Kostenvoranschlag bei der Schadenabwicklung nicht immer ausreicht!

Nutzungsausfall

Ein Haftpflichtschaden tritt ein, wenn man keine Schuld am Unfall trägt. In diesem Fall übernimmt die Versicherung des Unfallgegners die Regulierung des Schadens.

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben, weil sichergestellt sein soll, dass man keinen finanziellen Schaden erleidet, wenn man unverschuldet an einem Unfall beteiligt ist. Somit übernimmt die Kfz-Versicherung also nicht die Schäden am eigenen Fahrzeug. Dafür ist die Kaskoversicherung zuständig, die je nach Risikopräferenz als Teil- oder Vollkaskoversicherung gewählt wird.

Gutachten als faire Grundlage für Preisverhandlungen bei Verkauf

Ein Motorradgutachten sollte auch erstellt werden, wenn das Motorrad verkauft werden soll. Oft handelt es sich bei Motorrädern um Liebhaberstücke, deren Wert nicht mit den einschlägigen Listen ermittelt werden kann. Das Gutachten schützt den Eigentümer davor, ein Motorrad zu preiswert zu verkaufen und den Interessenten davor, zu viel zu bezahlen. Insofern bildet das Gutachten eine faire Grundlage für Preisverhandlungen und erleichtert die Abwicklung des Geschäfts.

Es ist in jedem Fall empfehlenswert, einen neutralen Gutachter, der über die nötige Qualifikation und Erfahrung verfügt, mit der Gutachtenerstellung zu beauftragen. Nur mit einem rechtssicheren Gutachten kann man seine Interessen gegenüber der Versicherung oder der Reparaturwerkstatt vertreten und durchsetzen.

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