Die Bagatellgrenze, ab deren Überschreitung der Geschädigte ein Schadengutachten auf Kosten des Schädigers einholen darf, liegt weiterhin bei etwa 700 Euro.

Das AG Duisburg setzt sich kurz mit der Meinung auseinander, dass die Bagatellschadengrenze etwa bei 1.000 Euro läge. Im Verlauf stellt dann das Gericht fest, dass im konkreten Fall der Schaden am Fahrzeug mit 983,33 Euro ermittelt war und somit kein Bagatellschaden vorlag. Als Grundlage für eine solche Entscheidung argumentierte das Gericht, dass es für den Geschädigten nicht erkennbar gewesen wäre, dass ein geringfügiger Schaden entstanden ist. In diesem Fall könne von einem Laien nicht erwartet werden, dass er nach einem Anstoß gegen das Heck seines Fahrzeugs erkennen könne, wie hoch der Schaden sei und welcher Reparaturaufwand durch den Austausch von Ersatzteilen und Lackierarbeiten entstehe.

Vorsicht – Kostenvoranschlag!

Ein Kostenvoranschlag hat keinen beweissichernden Charakter und kann für den Geschädigten im Haftpflichtschadenfall ein enormes Kostenrisiko werden. In einem Beitrag haben wir die Problematik bereits thematisiert. Zum Beitrag…

M. Reinert

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